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Was ist 80+?

80+ ist eine Initiative des Senats, um sich besser um die Hochaltrigen zu kümmern. Zu Beginn wurden Apotheker als „Gewerbetreibende“ überhaupt nicht einbezogen, inzwischen sind wir geschätzte Partner, insbesondere für AMTS und die Weiterleitung von Informationen an die Zielgruppe.

Im Frühjahr 2015 legte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales das Diskussionspapier „80plus – Gesundheitliche und pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen“ vor.

Es gab verschiedene Diskussionsveranstaltungen, Hauptfrage, wer kann für Hochaltrige der Lotse im Gesundheitssystem sein?

Apotheker kamen nicht vor.

80+ ist auch unter der neuen Senatorin, Frau Kolat,  weitergeführt worden und  dem neuen Bereich Pflege zugeordnet worden.

Auf einmal konnte ein Wechsel im Verhalten festgestellt werden. Ärzte stehen nicht mehr so im Mittelpunkt, man hat vielfach Desinteresse festgestellt. Apotheker sind willkommen und werden als qualifizierter Partner akzeptiert.

Als Teilergebnisse des Dialogprozesses wurden die Pflegestützpunkte und die GGV `s Gerontopsychiatrischer-Geriatrischer Verbund als mögliche Lotsen/Koordinatoren vom Senat ausgemacht.

Pflegestützpunkte in Berlin:

Die Träger der Pflegestützpunkte Berlin sind die Berliner Kranken- und Pflegekassen und das Land Berlin.

Pro Bezirk gibt es 3 Pflegestützpunkte, also 36.

www.pflegestuetzpunkteberlin.de

GGV in Berlin:

Feststellung der Senatsverwaltung: Die Verbundarbeit ist in sehr unterschiedlichen Strukturen gewachsen. Ausgestattet mit knappen Ressourcen, leben die Verbünde vom freiwilligen Engagement der Verbundmitglieder.

Aktivitäten der Apothekerkammer und des Berliner Apotheker Vereins:

Austausch mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und den Pflegestützpunkten am 09.01.2018  mit einer Dame der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und zwei Damen von zwei Pflegestützpunkten.

Themen:

  • Vorstellung von 80+ und den Aufgaben der Pflegestützpunkte
  • Was tragen Berliner Apotheker bereits zur Gesundheitsversorgung und Pflege im hohen Alter bei?
  • Wie können die Berliner Apotheken sich in den Dialogprozess 80plus einbringen und die Pflegestützpunkte unterstützen?

Eindrücke:

Auch hier sehr unterschiedliche Strukturen in den Pflegestützpunkten, weil unterschiedlich gewachsen.

Professionelle Hilfe ist sehr erwünscht.

Diskussionsergebnisse

AK Berlin - Hilfelotse https://www.hilfelotse-berlin.de/

Die Apothekerkammer nimmt mit dem für den Hilfelotsen verantwortlichen IT-Dienstleister Computer Manufaktur Kontakt auf und klärt, wie der aktuelle Notdienstkalender der Berliner Apotheken in den Hilfelotsen eingepflegt werden kann.

Rundschreiben-Artikel über die Pflegestützpunkte  https://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/

Die Damen vom Pflegestützpunkt stellen der Kammer einen Artikel für das Rundschreiben der Apothekerkammer zur Verfügung. Im ersten Ansatz soll darin der Inhalt der beiden Präsentationen aufgearbeitet und mit dem erforderlichen Informationen und Internetquellen für den Apothekenalltag bereitgestellt werden.

Der BAV erhält Booklets und Flyer mit einem Informationstext, um sie an die Berliner Apotheken zu verschicken.

Die GGV und Pflegestützpunkte sehen die Relevanz von AMTS. Wollten auch schon mal in einem Pflegestützpunkt einen Hausapotheken-Check umsetzen.

Ausblick:

  • Vertrauen muss wachsen.
  • Jede Apotheke kann guten Gewissens bei allen sozialen Fragen den jeweiligen Pflegestützpunkt empfehlen.
  • Wer möchte, sollte sich über den jeweiligen GGV informieren und mal überlegen und fragen, ob man nicht Mitglied werden könnte.
  • Das macht Arbeit, aber man kann sehr viel kennenlernen und die Kompetenz der Apotheke darstellen.
  • Von Seiten der Kammer sollte man die Verbindung pflegen und überlegen, wie man AMTS noch zentraler unterbringen kann, incl. Medikationsanalyse.

 

 

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